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Dokumente von Tobias Bernecker
Titel
Abc
Unternehmen
Umweltpolitisch motivierte Technologiesprünge im Nutzfahrzeugbau
Die Anforderungen an Nutzfahrzeughersteller haben in den letzten Jahrzehnten
zugenommen. Heut zutage ist es wichtiger denn je, sparsame, effiziente und
schadstofferme Fahrzeuge herzustellen, mit denen es den Endkunden möglich ist
trotz strenger Umweltauflagen und trotz historischer Höchstwerte bei
Kraftstoffpreisen profitabel zu arbeiten. In Österreich gültige
Schdstoffausstoßgrenzwerte für Fahrzeuge aller Art sind die EURO Normen, ein
Regelwerk der europäischen Union welches mit jeder neuen Auflage (momentan
gültig: Stufe fünf) die zulässigen Emissionswerte verringert. Die dadurch nötig
gewordenen technischen Fortschritte zur Reduktion des Kraftstoffverbrauches
und des Schadstoffausstoßes sind vielseitig. Einerseits werden Motoren
verkleinert und die Leistung statt durch großen Hubraum mithilfe von
Turboladern und Ladeluftkühlern oder Reduktion interner Widerstände
beziehungsweise Entkopplung von Nebenaggregaten gesteigert. Andererseits
werden Schadstoffe durch Systeme wie selektive katalytische Reaktion (SCR),
Abgasrückführung (AGR) oder Katalysatoren in weniger gefährliche Stoffe
umgewandelt. Kombiniert mit Maßnahmen wie Steigerung der Aerodynamik und
Reduktion des Fahrzeugleergewichtes kann dies zu erheblichen Einsparungen
führen – sowohl die Betriebskosten als auch die neagtiven Umwelteffekte
betreffend.
Die Entwicklung alternativer Antriebe (z.B. Brennstoffzellen) hat bislang noch
keine marktfähigen Prototypen hervorgebracht, in Sachen Hybridantrieb zieht
die Nutzfahrzeugindustrie jedoch bereits dem PKW Sektor nach, erste Modelle
sind serienreif. Die weitere Entwicklung betreffend finden sich in
Branchenfachzeitschriften und in Experteninterviews sehr unterschiedliche
Aussagen. Während die Einen die technischen Entwicklungspotentiale als
erschöpft berurteilen, sehen die Anderen die bis jetzt geschehenen
umweltpolitisch motivierten Technologiesprünge im Nutzfahrzeugbau lediglich
als den Anfang an.
Umweltpolitisch motivierte Technologiesprünge im Nutzfahrzeugbau
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Umweltpolitisch motivierte Technologiesprünge im Nutzfahrzeugbau.
„Der Verkehr ist für 30% des gesamten Energieverbrauchs in der EU verantwortlich, wobei 60% davon allein auf den Straßenverkehr entfallen.... Das EP fordert in einem am 19.6. angenommenen Bericht saubere Fahrzeuge durch einfache Maßnahmen,..".
Der vom europäischen Parlament erkannte Handlungsbedarf fordert ein Umdenken in der Gesellschaft und ein Eingreifen der Gesetzgebung, vor allem aber die Mitarbeit der Fahrzeughersteller. Im Sinne ihrer (eben dieser Gesetzgebung un-terworfenen) Kunden müssen sie Nutzfahrzeuge herstellen, die hohe Benzinprei-se mit geringem Verbrauch kompensieren können, Umweltschutzauflagen bestmöglich erfüllen und eventuelle steuerliche Begünstigung bei Verwendung besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge durch Entwurf und Bau der selbigen verfügbar machen. Staatlich gesetzte Höchstmaße bezüglich Fahrzeuglänge, -höhe oder -gewicht müssen so effektiv wie möglich genutzt werden, beispielsweise durch Laderaummaximierung oder Leergewichtsreduktion.
Ziel all dieser Adaptionen ist, es dem Käufer des Fahrzeuges zu ermöglichen, trotz immer strengerer Umweltauflagen, immer höheren und immer mehr ver-schiedenen Kosten, Steuern und Abgaben, weiterhin gewinnbringend Fahrten durchzuführen. Passt man sich als Gewerbetreibender in der Transportbranche nicht an, wird man nicht mehr kosteneffizient arbeiten können.
Umweltpolitisch motivierte Technologiesprünge im Nutzfahrzeugbau.
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